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3 Audioimpulse für dein Inneres Ankommen

Wenn man es allen recht machen will

…und am Ende im Chaos versinkt

Überwältigend

So hat sich das vergangene Wochenende angefühlt.
Nicht reflektiert. Nicht strategisch.

Sondern roh. Überfordernd. Laut.
Sowohl in mir drin, als auch im Außen.

Ich war mitten unter Menschen, und trotzdem war da diese Einsamkeit, die zwar nicht laut gerufen, aber trotzdem alles überlagert hat.


Das vergangene Jahr war herausfordernd.
Ich habe viel getragen in den letzten Monaten.
Nicht nur meins.
Sondern auch das, was mir andere – still oder laut – immer wieder in die Hände gelegt haben.
Habe Kämpfe geführt, die nicht meine waren.

Ich habe alles ohne zu zögern genommen.
Weil ichs kann.

Weil ich glaube, dass ichs kann.

Weil ich für andere da sein will und weil ich liebe, was ich tue und es für das größte Geschenk halte, wenn Menschen zu mir kommen und sich anvertrauen.

ABER! Dabei vergesse ich offensichtlich immer noch, dass ich zusätzlich meine eigenen Herausforderungen habe und auch FÜR MICH da sein muss bzw. das, was nicht zu mir gehört auch wieder liebevoll loslassen darf.


Ja, ich habe meine Tools. Meine Pferde. Meine Techniken. Meine Klarheit.
Und ja, all das hilft. All das hält mich.
Aber manchmal nur bis zu einer gewissen Tiefe.

Und irgendwann ist sie da.
Die Schwelle, über die man alleine nicht mehr drüber kommt.

Und dann kommt dieser Moment, in dem alles gleichzeitig passiert:
Das Zuviel.
Die Einsamkeit.
Die Hilflosigkeit.
Die Entladung.
Die Stille danach.

„Ich bin falsch / Nicht gut so, wie ich bin / Nicht liebenswert / Du hast es nicht verdient!“
Da sind sie wieder, meine ganzen alten Überzeugungen.
Die, von denen ich dachte, ich hätte sie endlich hinter mir gelassen lachen mir fröhlich ins Gesicht, während sie sich zufrieden und bestätigt fühlen.

Zurück auf ihrem Stammplatz an meinem Herzen.
Ganz, wie in alten Zeiten…
Und ja, in diesem Moment glaube ich sie.


Ich bin Coach.
Ich halte Räume.
Ich begleite, sehe, spüre.
Und, ich LIEBE es.

Trotzdem brauche ich ebenfalls manchmal Menschen, die mich erinnern:
„Auch DU darfst gehalten werden.“

Deshalb gehe ich los und suche mir jemanden, der mir dabei hilft, die nächste Schicht abzulösen.
Nicht, weil ich zu wenig weiß.
Nicht, weil ich zu schwach bin.
Sondern, weil ich tief genug gegangen bin, um zu wissen:
Allein geht’s bis zu einem gewissen Punkt. Aber nicht darüber hinaus.

Ich teile das hier nicht, um schwach und inkompetent zu wirken.
Oder Mitleid zu erregen.
Sondern, um zu zeigen:
Ehrlichkeit ist keine Schwäche! Sie ist der erste Schritt in Richtung Veränderung.

Wir alle stolpern. Verlieren uns. Scheitern.
Einfach, weil wir Menschen sind und das darf so sein!

Aber dort zu bleiben, wo es wehtut, nur weil es vertraut ist…
das darf aufhören.


Ich für meinen Teil will weiter.
Will die Täler hinter mir lassen.
Und mich dürfen all jene begleiten, die spüren:
„Da geht noch mehr!“

Wie schaut es bei dir aus? Bist du bereit, für dich aufzustehen und
loszugehen?


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